Der AC Mailand hat laut italienischen Medienberichten eine Einigung mit Lazio Rom über die dauerhafte Verpflichtung des spanischen Verteidigers Mario Gila erzielt. Der Deal soll rund 30 Millionen Euro wert sein, inklusive Boni, wobei Real Madrid aufgrund einer Weiterverkaufsbeteiligung von 50 % etwa 15 Millionen Euro erhalten soll. Es wird erwartet, dass Gila in Kürze nach Mailand reisen wird, um sich einer medizinischen Untersuchung zu unterziehen.
Dieser Transfer stellt die zweite bedeutende Verstärkung für Mailand in diesem Transferfenster dar, nach der Ankunft von Gonçalo Ramos. Gila war schon lange ein Wunschspieler des Vereins, wobei frühere Sportdirektoren und Trainer ihn Berichten zufolge als Priorität identifiziert hatten. Trotz Veränderungen im Management und im Trainerteam Mailands blieb das Interesse an dem Verteidiger bestehen, obwohl es Konkurrenz von Napoli und Atalanta gab.
Gila, der einen Fünfjahresvertrag mit einem Gehalt von 5 Millionen Euro pro Saison unterzeichnen wird, wird voraussichtlich auf der rechten Seite einer Dreierkette spielen, ist aber auch als Innenverteidiger einsetzbar. Der Trainer von Mailand, Paulo Amorim, soll die Verpflichtung gebilligt haben und Gila als wichtige Ergänzung für den Kader betrachten.
Die Verhandlungen hatten kürzlich eine kurze Verlangsamung erfahren, da Lazio-Präsident Claudio Lotito das Angebot Mailands zunächst als unzureichend ansah. Der Eigentümer von Mailand, Gerry Cardinale, reagierte jedoch schnell mit einem verbesserten Angebot und demonstrierte damit sein Engagement, Amorim mit den gewünschten Spielern zu versorgen. Da Gila derzeit nicht an der Weltmeisterschaft teilnimmt, wird er zu Beginn des Trainingslagers dem Team beitreten können. Dieser Transfer stärkt die defensiven Optionen Mailands vor der kommenden Serie-A-Saison und bietet Amorim einen vielseitigen Spieler, um seine taktischen Pläne umzusetzen.




