Der AC Mailand steht in fortgeschrittenen Gesprächen, um Benficas Innenverteidiger Antonio Silva zu verpflichten, nachdem eine Einigung über die Verpflichtung von Gonçalo Ramos erzielt wurde. Mailands Eigentümer Gerry Cardinale reiste am Wochenende mit den neuen Sportdirektoren des Vereins, Almstadt und Gardiner, nach Lissabon, um einen Deal für den 22-jährigen portugiesischen Verteidiger zu besprechen.
Der Transfer von Silva wird durch Agent Jorge Mendes erleichtert, was eine Verlagerung in Mailands Transferstrategie hin zu portugiesischen Spielern signalisiert. Dies folgt auf die Ernennung von Ruben Amorim zum neuen Cheftrainer des Vereins und eine Abkehr von früheren Zielen wie Ralf Rangnick und einer potenziellen von Deutschland geführten sportlichen Struktur. Mendes hat eine enge Beziehung zu Amorim, da er zuvor am Transfer von Nuno Mendes zum Paris Saint-Germain im Jahr 2021 beteiligt war.
Mailand hat Berichten zufolge eine Einigung mit Silva erzielt und verhandelt derzeit mit Benfica über eine Ablösesumme. Ihr erstes Angebot soll bei rund 20 Millionen Euro plus Boni liegen, aber Benfica fordert eine höhere Summe. Der portugiesische Verein steht kurz vor der Verpflichtung von Clement Lenglet von Atletico Madrid als Ersatz für Silva, was den Deal möglicherweise beschleunigen könnte.
Neben Silva beobachtet Mailand auch andere portugiesische Talente, darunter Gonçalo Inácio von Sporting Lissabon, Francisco Trincão und Pedro Gonçalves. Der Verein prüft auch Optionen außerhalb Portugals, wobei Marc Casadó von Barcelona ebenfalls vorgeschlagen wurde. Mehrere Spieler werden voraussichtlich Mailand verlassen, darunter Fofana, Loftus-Cheek und möglicherweise Rafael Leão, um weitere Akquisitionen zu finanzieren. Zlatan Ibrahimovic soll Cardinale bei potenziellen Transfers beraten und das bosnische Talent Kerim Alajbegovic als vielversprechendes Talent identifiziert haben.



