Diego Moreira steht laut Sky Italia und Bestätigung von L’Équipe kurz davor, von Straßburg zu Roma zu wechseln, und zwar für eine Ablösesumme von rund 35 Millionen Euro. Der 21-jährige belgische Nationalspieler soll sich auf einen Vierjahresvertrag mit dem Verein der Serie A geeinigt haben, was sein Gehalt verdoppeln würde.
Moreira kam vor zwei Jahren für eine Ablösesumme von 8,5 Millionen Euro zu Straßburg und wurde zu einem Schlüsselspieler für die elsässische Mannschaft, die die letzte Saison auf dem achten Platz der Ligue 1 beendete. Er hat die Erlaubnis, den Verein zu verlassen, da Straßburg diesen Sommer eine bedeutende Umstrukturierung des Kaders vornimmt und bereits vier neue Spieler verpflichtet hat: Sousa, Brantlind, Del Blanco und Pietukowski.
Roma-Trainer Daniele Gasperini soll Moreira als direkten Ersatz für Wesley in seiner 3-4-2-1-Formation ins Visier genommen haben. Der Verein belegte in der letzten Saison den dritten Platz in der Serie A und wird in der Champions League antreten, was Moreira die Möglichkeit bietet, auf einem höheren Niveau zu spielen.
Straßburg steht auch kurz davor, Emmanuel Emegha an Chelsea zu verlieren, wobei Valentin Barco ihm nach der Weltmeisterschaft möglicherweise nach Stamford Bridge folgt. Darüber hinaus hat sich Julio Enciso, ein 22-jähriger paraguayischer Stürmer, als Prioritätsziel für Galatasaray herauskristallisiert. Enciso, der letzten Sommer für knapp 10 Millionen Euro zu Straßburg kam, wird auf rund 35 Millionen Euro geschätzt und könnte Dries Mertens bei den türkischen Meistern ersetzen, wobei die neuen Vorschriften die Verpflichtung von ausländischen Spielern unter 23 Jahren erleichtern. Galatasaray-Trainer Okan Buruk bestätigte das Interesse des Vereins an Enciso auf TRT Spor.
Die Abgänge von Moreira und möglicherweise Barco und Enciso werden Straßburg mit erheblichen Mitteln für die Fortsetzung seiner Transferbemühungen versorgen, während man bestrebt ist, eine Mannschaft aufzubauen, die um die europäische Qualifikation kämpfen kann. Romas Verpflichtung von Moreira stärkt ihre Offensivoptionen vor ihrer Champions-League-Kampagne.




