Der Trainer von Real Madrid, Jose Mourinho, hat Como mitgeteilt, dass der Verein der Serie A 60 Millionen Euro zahlen muss, um Nico Paz dauerhaft zu verpflichten und somit eine Rückkehr des Spielers zum Bernabéu zu verhindern. Die Situation hat sich in den letzten Tagen verschoben, da Paz (21) den Wunsch geäußert hat, bei Como zu bleiben, anstatt mit den etablierten Stars von Real Madrid um einen Platz zu kämpfen.
Paz ist seit seinem Wechsel im Jahr 2024 eine Schlüsselperson für Como und erzielte in zwei Saisons 18 Ligatore und 14 Assists, wodurch der Verein zum ersten Mal in seiner Geschichte für die Champions League qualifiziert wurde. Ursprünglich wurde weithin erwartet, dass Real Madrid eine Rückkaufklausel über 6 Millionen Euro aktiviert, die in Paz' ursprünglichem Transferabkommen enthalten war.
Allerdings hat Mourinho laut Berichten von Di Marzio grünes Licht für Paz' Abgang gegeben und den Wunsch des Spielers nach regelmäßiger Spielzeit in der ersten Mannschaft respektiert. Die Botschaft an Como ist klar: Wenn sie Paz halten wollen, müssen sie ihn fest verpflichten, ohne weitere Leihvereinbarungen in Betracht zu ziehen.
Obwohl Como technisch gesehen die Registrierungsrechte von Paz besitzt, behielt Real Madrid bei der Genehmigung des Transfers im Jahr 2024 eine erhebliche Kontrolle über seine Zukunft und akzeptierte eine Gebühr unter seinem Marktwert im Austausch für eine Rückkaufoption in Höhe von 10 Millionen Euro, die bis zum 30. Juni gültig ist. Corriere dello Sport beschreibt Paz als eine „globale Sensation“ und hebt das komplexe Netz von Klauseln rund um den Deal hervor.
Paz' aktueller geschätzter Transferwert (ETV) beträgt 64,5 Millionen Euro, was ihn zum fünftwertvollsten Spieler der Serie A macht. Die Forderung von Real Madrid in Höhe von 60 Millionen Euro stellt einen Versuch dar, die Differenz zwischen dem ursprünglichen Verkaufspreis und Paz' aktuellem Wert zurückzugewinnen und so einen „erheblichen Gewinn“ aus der Transaktion zu erzielen. Der Spieler konzentriert sich derzeit auf die Weltmeisterschaft mit Argentinien, während seine Vertreter Optionen prüfen, um einen dauerhaften Wechsel zu Como zu ermöglichen, trotz der finanziellen Herausforderung.




