Vladimir Petkovic, der aktuelle Trainer der algerischen Nationalmannschaft, wird in einem bevorstehenden internationalen Spiel auf die Schweiz treffen, ein Spiel mit besonderer Bedeutung angesichts seiner umfangreichen Spieler- und Trainerkarriere in dem Land. Der 62-jährige bosnisch-schweizerische Trainer erwarb sich während seiner Zeit in der Schweiz den Spitznamen „Il Dottore“, was seinen Ruf für taktisches Geschick widerspiegelt. Petkovics Verbindung zur Schweiz reicht bis ins Jahr 1987 zurück, als er Sarajevo verließ, um eine Spielerkarriere zu beginnen, die mehrere Schweizer Vereine umfasste.
Petkovic schloss sich zunächst dem FC Coira im Kanton Graubünden an, bevor er zu Martigny und dann zu Sion im Kanton Wallis wechselte. Er setzte seine Spielerkarriere bei Bellinzona und Locarno, beides im Kanton Tessin, fort und spielte auch eine Zeit lang bei Buochs im Kanton Nidwalden. Mit einer Größe von 190 Zentimetern und einem Gewicht von 90 Kilogramm war Petkovic während seiner Spielerkarriere ein physisch imposanter zentraler Mittelfeldspieler, wird aber heute eher für seine Arbeit an der Seitenlinie bekannt. Er hatte sogar eine Rolle als Ausrüstungsmanager bei Caritas in Giubiasco inne, was eine praktische Seite seines frühen Engagements im Fußball demonstrierte.
Bevor er im Februar 2024 die Leitung von Algerien übernahm, feierte Petkovic als Trainer der Schweizer Nationalmannschaft bedeutende Erfolge. Er führte die Schweiz ins Achtelfinale der Euro 2020 und betreute eine Qualifikationskampagne für die Weltmeisterschaft 2022, obwohl sie in der Gruppenphase ausschieden. Seine Amtszeit bei der Schweiz, die 2014 begann, etablierte ihn als eine angesehene Figur im europäischen Fußball und einen Trainer, der in der Lage ist, eine defensiv solide und taktisch flexible Mannschaft zu organisieren.
Die Ernennung zum Trainer von Algerien stellt eine neue Herausforderung für Petkovic dar, da er eine wettbewerbsfähige Mannschaft aufbauen möchte, die in der Lage ist, im afrikanischen Fußball um Titel zu kämpfen. Algerien schaffte es nicht, die Gruppenphase des jüngsten Afrika-Cups zu überstehen, und Petkovic wurde mit der Aufgabe betraut, die Mannschaft zu revitalisieren. Das Spiel gegen die Schweiz wird einen unmittelbaren und emotional aufgeladenen Test für seine Fähigkeit darstellen, seine Methoden umzusetzen und sein neues Team zu inspirieren. Das Spiel bietet Petkovic eine einzigartige Gelegenheit, sein taktisches Können gegen eine Nation unter Beweis zu stellen, in der er gut bekannt und hoch angesehen ist, und könnte damit den Ton für seine Amtszeit bei Algerien vorgeben.




