
Riyad Mahrez mit möglichem Wechsel nach Brasilien nach Champions-League-Sieg in Asien
Riyad Mahrez wird Berichten zufolge Al-Ahli aus Saudi-Arabien verlassen und zu einem Verein in Brasilien wechseln, so Spekulationen in den sozialen Medien nach dem Triumph des Teams in der asiatischen Champions League. Der Transfer, der von offiziellen Quellen noch nicht bestätigt wurde, würde es dem algerischen Flügelspieler ermöglichen, ein einzigartiges kontinentales Triple anzustreben. Die Nachricht kam im Anschluss an den 1:0-Sieg von Al-Ahli gegen Machida Zelvia aus Japan im Finale der AFC Champions League 2026 zustande, der durch ein spätes Tor von Firas Al-Buraikan gesichert wurde.
Der 35-jährige Mahrez spielte eine Schlüsselrolle im Finale und lieferte die Vorlage für das Siegtor nach einem Standard. Sein möglicher Abgang würde einen bedeutenden Wandel für Al-Ahli bedeuten, einen Verein, der seit Beginn der großen Transferoffensive der Saudi Pro League stark in europäische Stars investiert hat. Mahrez kam im Sommer 2023 vom Manchester City zum Verein mit Sitz in Dschidda und brachte eine Fülle von Erfahrungen aus seinen Erfolgen in der Premier League und der Champions League mit.
Ein Wechsel nach Brasilien würde ein dramatisches und ungewöhnliches nächstes Kapitel in Mahrez' ruhmreicher Karriere darstellen. Die gemeldete Motivation ist das Bestreben des Spielers, eine wichtige kontinentale Meisterschaft auf einem dritten verschiedenen Kontinent zu gewinnen, nachdem er bereits die Premier League und nationale Pokale in Europa und nun die asiatische Champions League gewonnen hat. In den ersten Berichten wurde kein spezifischer brasilianischer Verein genannt, und die Art des potenziellen Transfers – ob ablösefrei oder mit Ablösesumme – bleibt unklar.
Der Kontext des Sieges von Al-Ahli unterstreicht das Projekt, das Mahrez verlassen würde. Der Sieg, errungen von einer Mannschaft mit mehreren ehemaligen Spielern der Ligue 1, darunter Edouard Mendy, Valentin Atangana und Enzo Millot, festigte den Status des Vereins als asiatische Spitzenmannschaft. Es war ihr zweiter kontinentaler Titel in Folge, nachdem sie im Vorjahr Kawasaki Frontale besiegt hatten.
Für Mahrez wäre ein Transfer nach Südamerika in dieser Phase seiner Karriere für einen Spieler seines Profils höchst ungewöhnlich und könnte ein hochkarätiges Finale in einer bedeutenden Fußballnation bieten. Sein Abgang würde eine große Lücke im Angriff von Al-Ahli hinterlassen und den Verein zwingen, einen neuen kreativen Dreh- und Angelpunkt zu suchen. In den kommenden Wochen werden sich diese Gerüchte voraussichtlich weiter klären, wenn sich das Transferfenster nach der Saison nähert.


