
Rolfes besteht darauf: Hjulmand bleibt Trainer von Leverkusen
Der Sportdirektor von Bayer Leverkusen, Simon Rolfes, hat bestätigt, dass Cheftrainer Kasper Hjulmand in der nächsten Saison im Verein bleiben wird und damit Spekulationen der Medien über seine Zukunft entkräftet. Rolfes verwies auf Hjulmands Vertrag, der bis 2027 läuft, und erklärte, dass der Fokus nun darauf liege, sich einen Platz unter den ersten Vier der Bundesliga zu sichern, um sich für die Champions League zu qualifizieren.
Der Sportdirektor von Bayer Leverkusen, Simon Rolfes, hat den unter Druck stehenden Cheftrainer Kasper Hjulmand öffentlich unterstützt und betont, dass der Däne in der nächsten Saison im Amt bleiben wird. Rolfes ging direkt auf die wachsenden Spekulationen um Hjulmands Zukunft ein und sagte gegenüber Sky, dass der Plan des Vereins sei, ihn zu behalten, unter Berufung auf seinen Vertrag, der bis 2027 läuft. „Ja. Er hat einen Vertrag bis 2027. Es gibt keine andere Entscheidung“, sagte Rolfes. „Auch wenn alles in den Medien klar zu sein scheint, ist es das nicht. Das ist die Situation.“
Diese Aussage kommt zu einer schwierigen Zeit für Leverkusen, das am Mittwoch im DFB-Pokal-Halbfinale gegen den FC Bayern München ausgeschieden ist. Diese Niederlage hat sich darauf konzentriert, einen Platz unter den ersten Vier der Bundesliga zu sichern, um sich für die Champions League der nächsten Saison zu qualifizieren, ein wichtiges Ziel für den Verein. Leverkusen steht derzeit mit vier verbleibenden Spielen auf dem sechsten Tabellenplatz, beginnend mit einem Auswärtsspiel gegen den Lokalrivalen Köln an diesem Wochenende.
Rolfes betonte die Bedeutung der letzten Phase der Liga-Saison und lenkte die Aufmerksamkeit von Trainergerüchten auf den Platz. „Das Wichtigste sind die nächsten vier Bundesliga-Spiele. Ich bin fest davon überzeugt, dass wir die Chance haben, uns für die Champions League zu qualifizieren, wenn wir diese Spiele gewinnen“, sagte er. Hjulmand, der 2023 zu Leverkusen kam, sah sich während einer Saison mit unbeständigen Leistungen der Mannschaft Kritik ausgesetzt, was zu Medienberichten führte, die den Verein mit potenziellen Nachfolgern in Verbindung brachten.
Das öffentliche Votum des Vertrauens von einem wichtigen Entscheidungsträger wie Rolfes ist ein bedeutender Schritt zur Stabilisierung der Situation vor den entscheidenden letzten Spielen. Es zielt darauf ab, die Unsicherheit innerhalb des Teams zu zerstreuen und es dem Team zu ermöglichen, sich voll und ganz auf seine Ziele auf dem Platz zu konzentrieren. Für Hjulmand bietet die Unterstützung ein klares Mandat, die Saison zu beenden und sein Projekt in die nächste Spielzeit fortzusetzen, vorausgesetzt, der Verein erreicht sein Champions-League-Ziel.
Die unmittelbare Zukunft von Leverkusen hängt nun von seiner Leistung in diesen letzten Spielen ab, wobei die europäische Qualifikation wahrscheinlich die endgültige Messlatte für den Erfolg dieser Saison sein wird. Die Vereinsführung hat klar kalkuliert, dass Kontinuität und nicht ein Umbruch im Sommer der beste Weg nach vorn ist, um auf den unter Hjulmands Führung gelegten Grundstein aufzubauen.



