Der FC Schalke 04 steht laut einem Bericht von Kicker.de kurz vor der festen Verpflichtung von Torhüter Kevin Müller vom 1.FC Heidenheim. Der Schritt erfolgt nach einer erfolgreichen Leihe bei den „Königsblauen“ in der Rückrunde der vergangenen Saison, in der Müller in vier Spielen eingesetzt wurde und einmal ein „weißes Weste“ hielt.
Der 35-Jährige hat noch einen Vertrag bis 2027 bei Heidenheim, aber der Verein wird seinem Abgang voraussichtlich keine großen Steine in den Weg legen, angesichts seiner elfjährigen Zugehörigkeit und etablierten Position. Kicker.de berichtet, dass die Vertragsverlängerung zwar noch nicht offiziell bestätigt wurde, aber als reine Formsache angesehen wird. Die erwartete Ablösesumme wurde nicht bekannt gegeben, dürfte aber nicht erheblich sein.
Müller kam 2013 zu Heidenheim und wurde zu einer Schlüsselfigur für den Verein, der in der vergangenen Saison erstmals in der Vereinsgeschichte den Aufstieg in die Bundesliga schaffte. Er fand sich jedoch weitgehend als Backup-Option hinter anderen Torhütern bei Heidenheim wieder, was zum Leihgeschäft mit Schalke im Januar führte. Er etablierte sich schnell als zuverlässige Größe im Tor für die Gelsenkirchener und bewies seine Erfahrung und sein Talent im Schlussmann.
Schalke kehrte am Ende der Saison 2022/23 in die Bundesliga zurück und baut sein Team für die Rückkehr in die Beletage vor. Die Verpflichtung von Müller sorgt für Stabilität und Erfahrung auf einer entscheidenden Position. Der Transfer ermöglicht es Schalke, seine Torwartoptionen zu festigen und Müller die Möglichkeit zu geben, weiterhin regelmäßig in der Bundesliga zu spielen. Dieser Transfer stellt eine risikoarme, aber vielversprechende Verstärkung für Schalke dar, während sie sich auf die Herausforderungen der kommenden Saison vorbereiten.




