Laut italienischen Medien haben sich der VfB Stuttgart und Bayer Leverkusen als potenzielle Rivalen von Borussia Dortmund in der Verfolgung von AS Roma-Stürmer Matías Soulé herauskristallisiert. Beide Bundesligisten beobachten den 23-jährigen argentinischen Angreifer aufmerksam, was die Bemühungen von Dortmund, seine Dienste zu sichern, potenziell erschweren könnte.
Das Interesse von Stuttgart rührt von der Unsicherheit um Bilal El Khannouss her, der kürzlich mit einem möglichen Abgang vom Verein in Verbindung gebracht wurde, wie die Gazzetta dello Sport berichtet. Soulé wird als potenzielle Alternative zum belgischen Mittelfeldspieler gesehen, der für Stuttgart ein anderes Angriffsprofil bieten würde, wenn man die kommende Saison plant. Stuttgart beendete die letzte Bundesliga-Saison auf dem vierten Platz und qualifizierte sich damit für die Champions League. Der Verein möchte seinen Kader vor der erhöhten Konkurrenz verstärken.
Der Corriere dello Sport fügt Leverkusen zu der Liste der Vereine hinzu, die an Soulé interessiert sind. Die Mannschaft von Xabi Alonso, frischgebackener Bundesliga-Meister, wird voraussichtlich auf dem Transfermarkt aktiv sein, um ihre Wettbewerbsfähigkeit sowohl im Inland als auch in Europa zu erhalten. Ihr Interesse an Soulé deutet darauf hin, dass sie nach weiteren Offensivoptionen suchen, um ihren bestehenden Kader zu ergänzen.
Roma soll bereit sein, Soulé für eine Ablösesumme von rund 40 Millionen Euro abzugeben, allerdings gibt es eine Ausstiegsklausel zwischen 25 und 30 Millionen Euro, die Ende Juni ausläuft. Dieser Termin verleiht potenziellen Verhandlungen eine gewisse Dringlichkeit. Der Verein hofft auch auf Interesse von saudischen Vereinen, wobei Al Ahli und Al Ittihad angeblich Soulé auf ihrer Shortlist haben, was die Ablösesumme potenziell in die Höhe treiben könnte.
Soulé verbrachte die aktuelle Saison auf Leihbasis bei Frosinone, wo er mit seinen Leistungen in der Serie A beeindruckte. Er erzielte in 36 Einsätzen 11 Tore und etablierte sich als vielversprechendes Angriffstalent. Vor dem Leihgeschäft kam er für Roma nur sporadisch zum Einsatz und bestritt in allen Wettbewerben 17 Spiele. Die mögliche Ankunft eines neuen Trainers bei Roma könnte ihre Entscheidung, Soulé in diesem Sommer zu verkaufen, weiter beeinflussen.
Die Konkurrenz um Soulés Unterschrift dürfte im Laufe des Transferfensters zunehmen, da auch Dortmund großes Interesse an dem Spieler hat. Seine Vielseitigkeit und seine Torgefährlichkeit machen ihn zu einem attraktiven Kandidaten für mehrere Vereine, und die auslaufende Ausstiegsklausel könnte ein entscheidender Faktor bei der Bestimmung seines nächsten Ziels sein.



