Laut Berichten von Bild und Radio Marca befinden sich der 1. FC Union Berlin in fortgeschrittenen Gesprächen, um den Schweizer Nationalspieler Eray Cömert vom Valencia CF ablösefrei in diesem Sommer zu verpflichten. Der 26-jährige Innenverteidiger läuft am Ende der Saison aus, was ihn für Union attraktiv macht, der seine Abwehrreihe verstärken möchte.
Dieser Schritt kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt für Union Berlin, das die beiden wichtigen Innenverteidiger Danilho Doekhi und Diogo Leite nach Ablauf ihrer Verträge verlieren wird. Dies hat einen dringenden Bedarf an Verstärkung in der Abwehr für den Bundesligisten geschaffen, der bereits mit einem Wechsel von Marvin Friedrich von Borussia Mönchengladbach in Verbindung gebracht wurde. Die Verpflichtung von Cömert wäre ein bedeutender Schritt, um diesen Abgang in der Defensive zu kompensieren.
Cömert verbrachte die letzten dreieinhalb Saisons bei Valencia, nachdem er im Januar 2021 vom FC Basel zum Verein gestoßen war. In der laufenden Saison bestritt er 18 Spiele in allen Wettbewerben und erzielte dabei zwei Tore. Seine Erfahrung in einer der Top-Ligen Europas und sein Status als Schweizer Nationalspieler mit 13 Länderspielen verleihen Unions Kader einen wertvollen Mehrwert bei der Planung für die Zukunft.
Für Cömert bietet ein Wechsel in die Bundesliga eine neue Herausforderung und die Möglichkeit, regelmäßig in einem wettbewerbsfähigen Umfeld zu spielen. Für Union Berlin ist die finanzielle Logik, einen etablierten Verteidiger ohne Transfergebühr zu verpflichten, klar, da der Verein Ressourcen für andere Bereiche des Kaders bereitstellen kann. Der potenzielle Transfer passt zum Modell des Vereins, kosteneffektive und bewährte Talente zu identifizieren.
Sollte der Transfer zustande kommen, wäre dies Unions zweite große defensive Verstärkung im Sommerfenster, während sie versuchen, ihren Bundesliga-Status zu festigen. Der Verein hofft, dass sich Cömert schnell an den deutschen Fußball anpassen und dazu beitragen kann, eine neue Defensivformation für die kommenden Herausforderungen zu bilden.




