Der Rechtsverteidiger von Borussia Dortmund, Yan Couto, befindet sich laut Angaben des Transferjournalisten Matteo Moretto in fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem Serie-A-Club Como 1907. Der brasilianische Nationalspieler soll offen für den Wechsel sein, da er auf der Suche nach regelmäßigeren Einsatzzeiten ist.
Couto hatte in seiner zweiten Saison beim Verein Schwierigkeiten, sich einen Stammplatz beim Dortmund zu erkämpfen und fand sich oft hinter Julian Ryerson in der Hackordnung wieder. Obwohl er ursprünglich mit der Erwartung verpflichtet wurde, ein Schlüsselspieler zu werden, war der 24-Jährige weitgehend auf eine Rotationsrolle beschränkt. Er bestritt 62 Spiele für Dortmund in allen Wettbewerben und steuerte drei Tore und vier Vorlagen bei.
Dortmund soll eine Ablösesumme in Höhe von 20 bis 25 Millionen Euro für Couto fordern, dessen Vertrag bis 2030 läuft. Jüngste Berichte deuteten darauf hin, dass auch eine Leihe in Betracht gezogen wurde, aber die Verhandlungen scheinen sich in Richtung eines dauerhaften Transfers zu bewegen. Como, das kürzlich in die Serie A aufgestiegen ist, verstärkt seinen Kader aktiv vor der neuen Saison und sieht in Couto eine wertvolle Ergänzung.
Couto kam 2020 zunächst von Corinthians zu Dortmund und verbrachte eine Saison auf Leihbasis bei Benfica, bevor er nach Deutschland zurückkehrte. Er hat Brasilien auf Jugendebene vertreten und 2022 einen Einsatz für die Nationalmannschaft absolviert. Der Wechsel zu Como würde Couto die Möglichkeit bieten, eine prominente Figur in einem aufstrebenden Serie-A-Team zu werden und möglicherweise seine Karriere neu zu beleben. Dieser Transfer könnte auch Platz im Kader von Dortmund schaffen und es ihnen ermöglichen, im Sommer weitere Ziele zu verfolgen.
Die Ambitionen von Como unter neuer Führung sind klar, und die Verfolgung eines Spielers mit Coutos Erfahrung und Potenzial signalisiert ihre Absicht, sich als konkurrenzfähige Kraft im italienischen Fußball zu etablieren. Dortmund wird derweil versuchen, die aus dem Verkauf generierten Mittel zu reinvestieren, um seinen eigenen Kader weiter zu verstärken und um nationale und europäische Ehrentitel zu kämpfen.




