
Bayer Leverkusens Martin Terrier fällt mit Oberschenkelverletzung für den Rest der Saison aus
Bayer Leverkusens Stürmer Martin Terrier wird den Rest der Bundesliga-Saison aufgrund einer Oberschenkelverletzung verpassen, bestätigte Cheftrainer Kasper Hjulmand am Freitag. Der 27-Jährige erlitt die Verletzung beim dramatischen 3:3-Unentschieden Leverkusens gegen den 1. FC Heidenheim kurz vor der Länderspielpause.
Hjulmand gab die definitive Nachricht auf der Pressekonferenz vor dem Spiel bekannt und stellte fest: „Die Saison ist für Martin vorbei.“ Die Verletzung stellt einen erheblichen Rückschlag für die Offensivoptionen von Leverkusen dar, während sie die letzten Wochen der Saison bewältigen. Terrier, ein französischer Nationalspieler, war seit seinem Wechsel vom Stade Rennais im Sommer 2022 eine Schlüsselfigur, geschätzt für seine Vielseitigkeit in der Offensive und seinen Torinstinkt.
Im selben Spiel zog sich auch Verteidiger Jarell Quansah eine Oberschenkelverletzung zu, obwohl seine Prognose weniger schwerwiegend ist. Laut Hjulmand wird Quansah das dieswöchige Spiel gegen VfL Wolfsburg verpassen, aber der Verein hofft, dass er für das entscheidende Spiel der nächsten Woche gegen Borussia Dortmund zurückkehren kann. „Wir sind hoffnungsvoll für das Spiel nächste Woche in Dortmund“, sagte der Trainer.
Erfreulichere Nachrichten für die Werkself: Das Team hat einen doppelten Fitnessschub erhalten. Verteidiger Loïc Badé und offensiver Mittelfeldspieler Eliesse Ben Seghir haben sich beide von ihren jeweiligen Verletzungen erholt und stehen für eine Nominierung zur Verfügung. Ihre Rückkehr wird eine willkommene Tiefe bieten, während Leverkusen seine Position in den europäischen Qualifikationsplätzen festigen will.
Terriers Abwesenheit hinterlässt eine deutliche Lücke im Angriff von Leverkusen. Seine Fähigkeit, auf beiden Flügeln oder durch die Mitte zu spielen, bot Hjulmand wichtige taktische Flexibilität. Während der Verein andere Optionen wie Florian Wirtz, Jonas Hofmann und Nathan Tella hat, ist der Verlust eines Spielers von Terriers Erfahrung und Qualität für den Endspurt ein Rückschlag. Die Saison des Franzosen endet mit seinem Beitrag zu Leverkusens Kampf um einen Platz unter den ersten Vier, ein Ziel, das nun ohne ihn erreicht werden muss.
Der Zeitpunkt ist für Terrier persönlich besonders unglücklich, da er die Chance verpasst, Schwung vor einem möglichen Sommer aufzubauen, in dem seine Zukunft diskutiert werden könnte, da sein Vertrag bis 2027 läuft. Für Leverkusen verschiebt sich der Fokus sofort auf die Anpassung ihres Systems und das Vertrauen auf die zurückkehrenden und bestehenden Kader, um ihre Ziele in der Bundesliga und der Europa League zu erreichen, wo sie weiterhin aktiv sind.



