Ajax Amsterdam hat die Verpflichtung von Caio Henrique vom AS Monaco bestätigt und damit die sechsjährige Zeit des Brasilianers beim Ligue 1-Klub beendet. Der Transfer wurde am Dienstag offiziell von Ajax bekannt gegeben, nachdem beide Vereine eine Einigung über den dauerhaften Wechsel erzielt hatten. Laut einer Erklärung des niederländischen Vereins haben die Parteien "eine Einigung über den Transfer" des Spielers erzielt.
Berichte Mitte Juni, wie von L’ÉQUIPE angegeben, deuteten darauf hin, dass der Deal 10 Millionen Euro plus 3 Millionen Euro an Add-ons sowie eine 25-prozentige Weiterverkaufsbeteiligung beinhaltet. Henrique, ein 28-jähriger Linksverteidiger, bestritt 211 Spiele für Monaco, nachdem er 2018 dem Verein beigetreten war.
Der technische Direktor von Ajax, Jordi Cruyff, erklärte, der Verein habe "seit einiger Zeit hart daran gearbeitet", Henriques Unterschrift zu sichern. Cruyff hob auch die "große Erfahrung und Führungsqualitäten" des Spielers hervor und glaubt, dass er einen "sofortigen Einfluss" auf das Team haben wird. Henriques Ankunft stärkt die Optionen von Ajax auf der Linksverteidigerposition vor der neuen Eredivisie-Saison.
Monaco bestätigte ebenfalls Henriques Abgang und veröffentlichte auf seinen Social-Media-Kanälen eine Video-Montage seiner besten Momente mit dem Verein. Der Verein wies darauf hin, dass Henrique im 21. Jahrhundert der zweitbeste Vorlagengeber des Vereins ist und in seinen 211 Spielen 39 Assists lieferte – nur Alexandre Golovine liegt mit 43 Vorlagen vor ihm.
"Vielen Dank, Caio Henrique, für diese sechs Saisons, dein Engagement und all die Momente in Rot und Weiß", schrieb AS Monaco in seinem Beitrag. "Viel Glück für den Rest deiner Karriere." Henrique bestritt in der vergangenen Saison 22 Ligue 1-Spiele, 9 Champions-League-Spiele und 3 Coupe de France-Spiele für Monaco. Sein Abgang schafft Platz im Kader von Monaco für die kommende Saison.
Dieser Wechsel bietet Henrique eine neue Herausforderung in der Eredivisie und die Chance, zum Ziel von Ajax zu gelangen, das niederländische Fußball zu dominieren.



