Borussia Dortmund plant einen größeren Umbruch im Sommer und wird voraussichtlich Kjell Wätjen, Cole Campbell, Julien Duranville und Diant Ramaj verkaufen, wie ein Bericht von kicker enthüllt.
Das Quartett, alle jünger als 20 Jahre, hat sich schwergetan, sich als Stammspieler in der Mannschaft von Edin Terzić zu etablieren, was den Verein dazu veranlasst, dauerhafte Abgänge in Erwägung zu ziehen. Berichten zufolge möchte Dortmund in jeden Deal eine Rückkaufklausel einbauen, um potenzielle zukünftige Optionen zu wahren.
Julien Duranville, ein belgischer Flügelspieler, wird mit einem Wechsel zum RC Strasbourg in der Ligue 1 in Verbindung gebracht. Der junge Stürmer kam im Januar 2023 von Anderlecht zu Dortmund mit hohen Erwartungen, aber Verletzungen haben seinen Fortschritt behindert und ihn auf nur 16 Bundesliga-Einsätze beschränkt. Ein Neuanfang in Frankreich könnte ihm die Plattform für seine Entwicklung bieten.
Cole Campbell, ein amerikanischer Mittelfeldspieler, der derzeit an TSG Hoffenheim ausgeliehen ist, könnte auch beim Bundesligisten bleiben. Er hat gegen Ende der Saison mehr Spielzeit bei Hoffenheim erhalten, was einen dauerhaften Transfer zu einer tragfähigen Option machen könnte. Campbell schloss sich 2021 von LA Galaxy der Jugend von Dortmund an.
Diant Ramaj, ein Torhüter, der die Saison 2023/24 auf Leihbasis beim 1. FC Heidenheim verbrachte, wird ebenfalls voraussichtlich wechseln. Da Gregor Kobel als Dortmunder Nummer eins etabliert ist, sind Ramajs Chancen auf Einsatzzeit in der ersten Mannschaft in Dortmund begrenzt. Er wird wahrscheinlich einen Verein suchen, in dem er regelmäßige Spielpraxis erhält.
Die Situation von Kjell Wätjen ist weniger klar, kicker berichtet derzeit von keinem konkreten Interesse. Der Mittelfeldspieler ist seit mehreren Jahren Teil des Dortmunder Nachwuchsbereichs, hat aber noch keinen bedeutenden Einfluss auf die erste Mannschaft gehabt. Die Bereitschaft von Dortmund, Rückkaufklauseln einzubauen, deutet darauf hin, dass sie weiterhin Vertrauen in das Potenzial aller vier Spieler haben, während sie gleichzeitig ihren Bedarf an regelmäßiger Spielpraxis für ihre Weiterentwicklung anerkennen.
Diese Abgänge ermöglichen es Dortmund, den Kader weiter zu verfeinern und möglicherweise Mittel für zukünftige Transfers zu generieren, während sie erneut um den Bundesliga-Titel kämpfen wollen.




