AS Monaco hat sich mit Filipe Luís auf die Übernahme des Traineramtes geeinigt, was einen Rückschlag für die Trainerambitionen von Bayer Leverkusen darstellt. Der brasilianische Trainer, der zuvor von Leverkusen als Nachfolger des in der Kritik stehenden Kasper Hjulmand gehandelt wurde, wird einen Vertrag bis 2028 beim Ligue 1-Klub unterschreiben, wie Fabrizio Romano berichtet.
Leverkusen hatte Luís als seinen Hauptkandidaten identifiziert, um die Mannschaft in die Zukunft zu führen, aber Monacos schneller Schachzug hat seine Dienste gesichert. Hjulmands Zukunft in der BayArena bleibt ungewiss, da der Verein nach erheblichen Sommerinvestitionen in den Kader hinter den Erwartungen zurückbleibt. Leverkusen befindet sich derzeit im Mittelfeld der Bundesliga.
Luís, 38 Jahre alt, bringt trotz seiner ersten großen Trainerernennung eine Fülle von Erfahrung zu Monaco mit. Während seiner Spielerkarriere etablierte er sich als beständiger Leistungsträger für Vereine wie Benfica, Atlético Madrid und Flamengo und absolvierte 45 Länderspiele für die brasilianische Nationalmannschaft. Er trat kürzlich vom aktiven Fußball zurück und beendete eine herausragende Karriere bei Flamengo im Juli 2023.
Die Werkself wendet sich nun alternativen Optionen zu, wobei Andoni Iraola und Oliver Glasner angeblich auf ihrer Shortlist stehen. Iraola wird voraussichtlich am Ende der Saison Bournemouth verlassen, während Glasner Crystal Palace verlassen wird, aber beide Trainer sollen Berichten zufolge einen Verbleib in der Premier League bevorzugen. Leverkusen muss schnell handeln, um vor Beginn der nächsten Saison einen Ersatz zu finden.
Monaco hofft, dass Luís den Kader revitalisieren und um die Qualifikation für die Champions League kämpfen kann. Die Ernennung signalisiert eine Richtungsänderung für den Verein, der ein Team um einen Trainer mit einem starken taktischen Verständnis und dem Ruf, junge Spieler zu fördern, aufbauen möchte. Dieser Schritt könnte Monaco potenziell wieder zu einer Macht in der Ligue 1 machen.



