Juventus plant, trotz der wahrscheinlichen Teilnahme an der Europa League in der nächsten Saison, einen umfassenden Umbau des Kaders in diesem Sommer, wie aus Berichten von TuttoSport hervorgeht. Während die Aussicht auf die Europa League von den Fans negativ gesehen wird, hält der Verein seine Ambitionen, sich auf mehreren Positionen zu verstärken, aufrecht.
Die Transferprioritäten der 'Bianconeri' bleiben unverändert und konzentrieren sich auf einen 'Super'-Torwart, einen Stürmer, der Dušan Vlahović ergänzt, einen zentralen Mittelfeldspieler und potenzielle Verbesserungen auf der linken Verteidigerposition. Der Verein räumt ein, dass die Finanzierung dieser Transfers den Verkauf eines wichtigen Spielers erforderlich machen könnte.
Trotz der verpassten Qualifikation für die Champions League glaubt Juventus, dass es immer noch in der Lage ist, hochkarätige Spieler anzuziehen. Man beschäftigt sich intensiv mit Randal Kolo Muani, der selbst an einem Wechsel nach Turin interessiert ist, und ist bereit, rund 30 Millionen Euro für seine Dienste zu zahlen. Der Verein interessiert sich weiterhin für die Verpflichtung eines Torwarts vom Kaliber von Alisson Becker, obwohl die Verhandlungen mit Liverpool über eine Ablösesumme noch laufen.
Sollte eine Einigung mit Bernardo Silva sich als unerreichbar erweisen – der Spieler soll Vereine bevorzugen, die in der Champions League spielen – erwägt Juventus Alternativen, darunter Brahim Díaz von Real Madrid, dessen Zukunft beim spanischen Verein von der Ernennung von José Mourinho zum Trainer abhängt. Juventus und Real Madrid haben bereits über einen möglichen Transfer von Moise Kean gesprochen, was einen möglichen Weg für einen kombinierten Deal andeutet.
Auch inländische Optionen werden geprüft, wobei der Verein Alessandro Bernasconi für die Position des Linksverteidigers, Lorenzo Pellegrini für das Mittelfeld beobachtet und einen Wechsel von Daniel Maldini als ablösefreiem Spieler in Betracht zieht. Juventus bereitet sich auf ein ereignisreiches Sommermercato vor, wobei Sportdirektor Giovanni Comolli Berichten zufolge 'Plan B'-Optionen priorisiert.




