
Mbappés 'Gefällt mir' für Mourinho von Real Madrids Arbeloa abgetan
Der Trainer von Real Madrid, Álvaro Arbeloa, hat die Bedeutung einer Social-Media-Interaktion von Kylian Mbappé, die eine Rückkehr von José Mourinho zum Verein zu unterstützen schien, heruntergespielt. Der Vorfall ereignete sich, als Mbappé einen Instagram-Post mit einem 'Gefällt mir' versah, der den portugiesischen Trainer, der Real Madrid zwischen 2010 und 2013 trainierte, zurück auf die Bank des Santiago Bernabéu wünschte. Auf Nachfrage erklärte Arbeloa Berichten zufolge, dass "das Dinge sind, über die wir nicht sprechen" in der Umkleidekabine.
Arbeloa, der nach der Entlassung von Xabi Alonso zu Beginn dieser Saison das Traineramt übernahm, war unmissverständlich in seiner mangelnden Besorgnis über die Social-Media-Aktivitäten seiner Spieler. "Das stört mich nicht und es ist mir egal, ob er Mourinho oder Julia Roberts mag", sagte der Trainer mit Verweis auf die Hollywood-Schauspielerin. Der Post, mit dem Mbappé interagierte, lobte Mourinhos erste Zeit beim Verein, in der er eine La Liga, eine Copa del Rey und einen spanischen Supercup gewann, aber die Champions League nicht sicherstellen konnte.
Die Interaktion kommt zu einem heiklen Zeitpunkt für Real Madrid, das eine titellose Saison unter Arbeloas Führung beendet. Es wird spekuliert, dass die Vereinsführung diesen Sommer einen neuen Trainer suchen wird, wobei Mourinhos Name aufgrund seiner Vorgeschichte und Verfügbarkeit häufig unter den potenziellen Kandidaten genannt wird. Mbappés subtile Geste wurde von einigen Beobachtern daher als öffentliches Zeichen für einen möglichen Trainerwechsel interpretiert, obwohl weder der Spieler noch seine Vertreter offizielle Kommentare abgegeben haben.
Arbeloas Kommentare scheinen darauf abzuzielen, jede aufkommende Erzählung von Spielermacht oder Unzufriedenheit innerhalb seines Kaders zu beruhigen und den Fokus auf die Angelegenheiten auf dem Platz statt online zu legen. Kylian Mbappé, der Starstürmer des Vereins, hatte trotz der kollektiven Misserfolge des Teams eine produktive individuelle Saison und behauptete seinen Status als einer der einflussreichsten Spieler der Welt. Seine Handlungen werden jedoch, so gering sie auch sein mögen, auf Hinweise auf die internen Dynamiken des spanischen Giganten untersucht.
Die Situation unterstreicht den intensiven Druck und die ständigen Spekulationen rund um Real Madrid, insbesondere nach einer enttäuschenden Kampagne. Während Arbeloa versucht hat, die Geschichte abzuwälzen, trägt sie zum Hintergrund der Unsicherheit bei, während sich der Verein auf ein entscheidendes Sommer-Transferfenster und eine Trainerentscheidung vorbereitet. Im Moment bleibt die offizielle Position des Vereins, dass Social-Media-Likes eine persönliche Angelegenheit sind, die für die bevorstehenden fußballerischen Herausforderungen irrelevant sind.



