Der albanische Torhüter Simon Simoni hat einen festen Transfer vom Eintracht Frankfurt zum Schweizer Super-League-Verein FC Luzern abgeschlossen, bestätigte der deutsche Verein am Dienstag. Der Wechsel erfolgt, nachdem Simoni eine erfolgreiche Probetrainingseinheit beim Schweizer Verein absolviert hatte. Die finanziellen Details des Transfers wurden nicht bekannt gegeben.
Simoni schloss sich der Jugendabteilung von Eintracht Frankfurt an und trug dazu bei, dass die zweite Mannschaft in die Regionalliga Südwest aufstieg. Möglichkeiten, sich in der ersten Mannschaft durchzusetzen, blieben jedoch begrenzt, was zu Leihspellen zu den 2. Bundesliga-Vereinen Ingolstadt und Kaiserslautern führte. In diesen 18 Monaten bestritt Simoni nur sechs Spiele in der zweiten deutschen Liga und hatte Schwierigkeiten, sich als Stammspieler zu etablieren.
Trotz begrenzter Spielzeit im Verein hat Simoni internationale Anerkennung mit Albanien erlangt. Er gab sein Debüt für die Nationalmannschaft im September 2025 und kam als Einwechselspieler bei einem 1:0-Sieg gegen Gibraltar zum Einsatz. Diese internationale Erfahrung dürfte eine Rolle dabei gespielt haben, das Interesse des FC Luzern zu wecken, der seine Torwartoptionen verstärken möchte.
Der FC Luzern erlebte eine gemischte Saison 2024-25 und beendete die reguläre Saison an der Spitze der Abstiegsgruppe. Die Liga wurde vom FC Thun gewonnen. Der Verein hofft, dass Simoni mehr Stabilität und Konkurrenz im Torwartbereich bringen kann, während er seine Ligaposition in der kommenden Saison verbessern möchte. Der Transfer bietet Simoni die Chance, regelmäßige Spielzeit zu sichern und seine Karriere nach einer Zeit begrenzter Möglichkeiten in Deutschland weiterzuentwickeln.
Dieser Wechsel ermöglicht es Simoni, aus dem Schatten etablierter Torhüter in Frankfurt herauszutreten und möglicherweise zu einem Schlüsselspieler für Luzern zu werden, während Frankfurt seinen Kader strafft.




